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Wenn du den Kampf mit dir selber gewinnst, bist du unschlagbar!

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Über George

Viele interessieren sich für den Menschen hinter JUST GEORGE. Deshalb möchte ich eine Übersicht meiner Lebensgeschichte in Form eines Interviews geben, das meine Kollegin Heike-Carina mit mir durchgeführt hat.

George, wie alt bist du eigentlich?

Gefühlt: 26. Und das gedenke ich auch die nächsten Jahre zu bleiben. In meinem Ausweis steht: Geburtsjahr 1975 (kann ich gar nicht glauben…).

Wie kamst du auf die Idee JUST GEORGE ins Leben zu rufen?

Ich war ja selbst in einer schweren Depression und fühlte mich sehr oft „vom System“ und der Gesellschaft verdammt alleine gelassen. Irgendwann haben mich meine Nebenerscheinungen in die Knie gezwungen, und ich ging in die Klinik. Das war die beste und weiseste Entscheidung, die ich damals treffen konnte. Am Ende meiner Zeit dort habe ich mir viele Gedanken über mein Leben gemacht, über Sinn (und Unsinn) und auch über meine berufliche Zukunft. In meinen alten Job, das wusste ich schon länger, wollte ich auf keinen Fall zurück. Ich wollte vielmehr etwas sinnstiftendes tun. Mit der Entwicklung meines Masterplans aus der Klinik wurde mir klar: „Das ist es, was die Menschen brauchen und was ich mit ihnen teilen möchte“. Somit war die Grundidee von JUST GEORGE geboren.

Du warst also selbst in einer tiefen Depression. Wie lange dauerte diese?

Das kann ich, ehrlich gesagt, gar nicht so genau sagen. Rückblickend durchlief ich während der letzten zehn Jahre wahrscheinlich mehrere depressive Episoden. Die letzte war am längsten und heftigsten und dauerte alles in allem um die drei Jahre.

Wie fühlst du dich jetzt? Bist du gesund? Bist du komplett raus aus der Depression?

Ich fühle mich gut. Die Frage nach gesund oder ungesund stelle ich mir nicht. Ich bin sehr achtsam geworden. Damit meine ich, dass ich gelernt habe auf mich zu achten. Ich respektiere meine Bedürfnisse und gönne mir Pausen, wenn ich sie brauche. Das klingt banal, ist aber manchmal gar nicht so einfach.

Für mich ist es von Bedeutung möglichst aus jedem Tag einen guten Tag zu machen. Ob das jetzt heißt, dass ich noch krank bin, oder gesund, spielt deshalb für mich keine Rolle.

Angst & Panik zwang mich in die Knie. Liebe, Hilfe und Vertrauen brachten mich zurück in ein besseres Leben.

GEORGE
Wie bist du in dieses Stadium gekommen?

Zu Beginn dachte ich: Der Arzt wird es schon richten, der macht mich schon wieder fit. In der Klinik wurde mir gesagt, dass ich dort 70 % lerne und mein eigener Beitrag zur Gesundung bei 30 % liegt.

Heute weiß ich: 90 % liegen bei mir, 10 % bei Arzt und Therapeut.
Die Grundlage, dass es mir heute so gut geht bildete auf jeden Fall mein Klinikaufenthalt. Damit habe ich meine Toolbox an die Hand bekommen. Das alleine reicht aber bei weitem nicht. Ich habe sehr an mir gearbeitet. Ich habe herausgefunden welche Verhaltensweisen mir nicht guttun, was ich will, was ich nicht will und wie ich mein Verhalten ändern kann, sodass es gut für mich ist. Das ist ein Prozess und die Voraussetzung für jeden, der aus einer schweren Phase herauskommen will. 

Wer war George vor seiner Depression?

Die letzten zwanzig Jahre war ich ein zielgerichteter, erfolgsorientierter Geschäftsmann. Ich habe zu Beginn der Internet-Ära Anfang der 2000er eine Firma für Online-Werbevermarktung aufgebaut, und sehr erfolgreich geführt.

Als Jugendlicher war ich Profisportler und habe als Pool-Pro alle Klassen gespielt (deutsche Meisterschaft, Europameisterschaft, Weltmeisterschaft) und die Welt bereist.

Meine Wurzeln sind halb griechisch, halb deutsch. Das griechische Blut meiner Mutter merkt man vor allem an meinem Temperament (sagt mein Umfeld).

Was würdest du sagen, hat dich aus deiner Jugend am meisten geprägt?

Das ist leicht:

  1. Meine unbeschwerte Kindheit: Danke, Mama und Papa!
  2. Mein nicht-vorhandener Schulabschluss: Machte mich zum Kämpfer.
  3. Meine Pleite mit 18 Jahren: Hat mich dazu gebracht, extrem gut mit Geld umgehen zu lernen.
  4. Meine Zeit als Profisportler: Sie lernte mir Disziplin, Ausdauer und die Freude die Welt zu bereisen.
Was möchtest du abschließend unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Das wichtigste auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, dass wir uns auf den Weg machen!

Vielen Dank George – für deine offenen Worte!

Ich war in der Hölle. Das Einzige das dort brennt, ist das, was ihr nicht loslassen wollt.

Meister Eckhart

JUST GEORGE
Institut für mentale Gesundheit GmbH
GF: Markus Krischer, George – Just George

Marienstraße 2
90402 Nürnberg

Tel.: +49 (0) 911 - 95035800
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JUST GEORGE möchte in erster Linie aufklärend, informierend und präventiv arbeiten. Bei bereits starken mentalen Problemen empfehlen wir in jedem Fall einen Arzt, Psychologen, Therapeuten oder im Notfall eine Klinik aufzusuchen.