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Wie du Ängste überwindest – ein für alle Mal

Angst zu haben ist nicht schön. Und Angst kann zu weiteren Erkrankungen wie Depression führen oder schlimme Angstörungen auslösen. Es gibt Wege, um diesem Teufelskreis zu entkommen. Wenn du siehst, dass du es nicht allein schaffst, hole dir Hilfe. Hilfe findest du bei deinen Angehörigen und bei deinen Freunden. Angehörige und Freunde sehen auch, dass du leidest, wenn du Ängste hast.

Hier einige Tipps, wie du es angehen kannst, deine Angst zu überwinden:

Tipp 1: Lerne Angst zu verstehen

Damit du die Angst überwinden kannst, musst du in einem ersten Schritt erst einmal verstehen, woher die Angst kommt. Nur wer weiß, wie und wodurch Angst entsteht, kann sie direkt bei der Wurzel packen und für immer besiegen. Du solltest wissen, dass es zwei Arten von Angst gibt – die Urangst und die fiktive Angst.

Die Urangst ist eine reale Angst vor Schmerz und/oder vor dem Tod. Diese Angst wirst du bei jedem Menschen finden. Diese Angst ist dem Menschen angeboren. Die Urangst verhindert, dass wir etwas tun, was unser Leben gefährdet. Du musst wissen: Diese Art von Angst ist völlig berechtigt. Es ist auch nicht „krank“ diese Art von Angst zu haben. Diese Angst schützt uns vor Gefahren und sichert unser Überleben.

Die andere Art Angst, die fiktive Angst, ist ein Konstrukt, das in unserem Kopf entsteht. Zu diesem Konstrukt neigt jeder Mensch. Denn jeder Mensch malt sich in seinem Kopf schreckliche Bilder aus. Doch diese Bilder haben nichts mit der Realität zu tun.

Hierzu gehören Angstörungen wie:

  • Spinnenphobie
  • Angst vor Menschenmassen
  • Angst vor Enge (Klaustrophobie)
  • Zukunftsängste
  • Angst, Fehler zu machen

Tipp 2: Mache einen Reality-Check in jeder Situation

Du weißt nun, dass es verschiedene Arten von Ängsten gibt. Die fiktiven Ängste haben nichts mit der Realität zu tun. Dank diesem Wissen kannst du die Angst, wenn sie dich überfällt, analysieren. Das funktioniert sehr gut mit einem Reality-Check. Dazu musst du aber ein bisschen Geduld haben. Anwenden kannst du den Reality-Check aber immer, wenn du in eine Situation gerätst, in der du Angst verspürst. Hierbei analysierst du, wie gefährlich die Situation wirklich ist. Überlege dabei, was das Schlimmste wäre, was in dieser Situation passieren könnte. Du wirst schnell merken, dass viele Situationen nicht so schlimm bzw. gefährlich sind, wie du denkst.

Tipp 3: Denke an etwas anderes

Zusätzlich zum Reality-Check kannst du versuchen die Bilder im Kopf zu verändern. Viele denken, dass der Mensch seine Gedanken nicht beeinflussen kann. Das stimmt aber nicht. Probiere es einfach mal aus: Mache den Reality-Check und denke an einen Baum, auf dem Vögel sitzen und zwitschern. Du wirst bemerken, dass die schlimmen Gedanken in den Hintergrund gedrängt werden und verschwinden. Gedanklich löschst du so regelrecht die schlimmen Bilder, die du in Angstsituationen eigentlich vor Augen hast.

Tipp 4: Versuche es mit Meditation

Wer Angst hat, ist nicht mehr Herr seiner Sinne. Das heißt, du bist dir deiner Gedanken nicht bewusst. Über diese Gedanken musst du dir aber klar werden – und du musst lernen sie zu beeinflussen. Diese Gedanken sind nicht gut für dich. Sie machen dich krank. Solche Gedanken können zur Depression führen.

Versuche dir daher darüber bewusst zu werden, was im Moment der Angst in deinem Kopf vorgeht. Ohne Konzentration gelingt dir das nicht. Du schweifst ohne Konzentration nur noch mehr in die deine dunkle Gedankenwelt ab. Helfen kann hier eine Meditation.

Meditation, das ist eine in vielen Kulturen und Religionen ausgeübte spirituelle Übung. Sie besteht aus Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen. Eine Meditation soll den Geist beruhigen. Die Mediation kann dir dabei helfen deine Gedanken zu ordnen. Schon 5 Minuten am Tag Meditation reichen aus. Das zaubert regelrecht alles Negative aus deinem Kopf heraus. Hintergrund ist: Bei einer Mediation bist du entspannt. In diesem Zustand ist es unmöglich, dass du gleichzeitig ein Angstempfinden hast.

Tipp 5: Positive Erlebnisse wachrufen

Angst vor bestimmten Situationen kannst du besiegen, indem du dir Angst-Situationen in Erinnerung rufst. Überlege, was in diesen Situationen passiert ist. Meist nichts Schlimmes! Denke daher in der nächsten Angst-Situation wieder an ein solches Erlebnis. Irgendwann wirst du automatisch wissen, dass nichts Schlimmes passiert in einer solchen Situation.

Wenn du denkst, dass du die Angststörungen nicht allein besiegen kannst, ist das nicht schlimm. Sei aber nicht zu stolz. Hol Dir Hilfe. Solche Hilfe kannst du von deinen Angehörigen und Freunden erwarten. Denn diese sehen auch, wie du leidest, wenn du in eine Angst-Situation gerätst. Jeder hat Verständnis für dich. Denn jeder weiß, dass es nicht einfach ist, Angst zu überwinden.

Hier noch ein Tipp, wie du mit der Hilfe von anderen Menschen Angst überwinden kannst:

Tipp 6: Nutze die Gruppenstärke

Ein Mensch fühlt sich in der Gruppe stärker. Nutze das aus, um deine Angst zu überwinden. Du wirst dich in einer Gruppe automatisch stärker fühlen. Umgib dich daher mit den Menschen in deiner Umgebung, die keine Angst vor bestimmten Situationen haben. Vorzugsweise sollte dies in Situationen geschehen, die dir Angst machen. Diese Menschen sind nämlich sozusagen ein lebender Beweis. Und zwar dafür, dass dir auch nichts passieren kann in dieser Situation.

JUST GEORGE
Institut für mentale Gesundheit GmbH
GF: Markus Krischer, George – Just George

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JUST GEORGE möchte in erster Linie aufklärend, informierend und präventiv arbeiten. Bei bereits starken mentalen Problemen empfehlen wir in jedem Fall einen Arzt, Psychologen, Therapeuten oder im Notfall eine Klinik aufzusuchen.